Isländer!!! Die schönsten Pferde der Welt!!! Bilder Geschichte Gangarten und vieles vieles mehr! I LOVE ISIS!!!
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Der Tölt!

Der Tölt ist ein Viertakt in acht Phasen. Im Tölt gibt es keine Schwebephase, abwechselnd sind im Tölt immer ein oder zwei Beine am Boden. Von der Fußfolge her entspricht der Tölt, dem Schritt. Das bedeutet, das Pferd fußt hinten links dann vorne links, danach hinten rechts und dann vorne rechts. Der Unterschied zum Schritt wird sichtbar wenn man das Pferd bei der Beinaktion beobachtets. Die sogenannte Phasenfolge zeigt abwechselnd eine Ein- und Zweibeinstütze, das bedeutet das abwechselnd ein oder zwei Beine das Pferd tragen. (Im Schritt, siehe Beschreibung, waren es immer 2 oder 3 Beine)
Die meisten Pferde haben im Tölt ein Lieblingstempo in dem sie taktklaren Tölt gehen, wirklich gute Tölter gehen in mindestens zwei Tempi taktklar.
Aber was ist denn jetzt "taktklar" ?
Es ist garnicht so einfach einem töltenden Pferd auf die Beine zu sehen und noch dazu zu unterscheiden welches Bein wann und in welcher Reihenfolge auffußt - oder fußen vielleicht doch zwei Beine gleichzeitig auf? Islandpferdereiter helfen sich häufig mit einem kleinen Trick, kurze Strecken werden einfach auf einer Teerstraße geritten, beim taktklaren Tölt hört man dabei immer den typischen "Black-und-Decker-Black-und-Decker"-Klang. Ob das Pferd jedoch wirklich ein guter Tölter ist, kann häufig nur auf längeren Stecken ausgetestet werden. Wenn sich der Viertakt immer locker und flüssig anhört, befindet sich das Pferd im Gleichgewicht. Es geht locker voran und läßt den Reiter bequem sitzen. Jede Verspannung macht den Takt ungleichmäßig und hörbar schwerfälliger. Ausserdem fällt ein guter Tölter durch eine hohe Knieaktion und einer guten Aufrichtung auf. Wichtig ist auch eine gut untertretende Hinterhand, da der gute Tölter mit möglichst geringer Zügeleinwirkung in hoher Aufrichtung geritten werden kann.


Der Rennpass!

Der Pass ist eine laterale Gangart mit Flugphase, die nur im Renntempo über kurze Strecken - einige hundert Meter - geritten wird. Rennpaß ist ein Zweitakt in vier Phasen. Die jeweils gleichseitigen Beinpaare fußen gleichzeitig auf, unterbrochen werden sie von einer Schwebephase. Der gute Rennpaßer kommt hierbei in eine maximale Streckung des Körpers " immer mit der Nase vorneweg") und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h.
Das Pferd entfaltet hierbei eine enorme Kraft und Energie und scheint fast zu fliegen. Während der Tölt von jedem lslandpferd beherrscht werden sollte, ist der Pass nicht bei allen genetisch fixiert. Normalerweise wird Pass nur im Renntempo geritten, im langsamen Tempo wird er als fehlerhaft angesehen. In lsland wird der Rennpass als die Königsgangart bezeichnet - gut verständlich, wenn man ihn mal gespürt hat. Gute Rennpasser stehen Rennpferden in nichts nach.
Das Rennpaßreiten ist aber nur wenigen Auserwählten gegönnt. Vom Reiter wird ein sicherer Sitz, ein schnelles Erkennen der Galoppart (ob Links- oder Rechtsgalopp), viel Tölterfahrung und ein gutes Einfühlungsvermögen verlangt. Vom Pferd verlangt der Rennpaß viel Temperament und ein gutes Gleichgewicht, ausserdem sollte es bereits alle Gangarten perfekt beherrschen. Taktfehler gibt es im Rennpaß keine.



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